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Berliner Lokalderby im Frauenhandball: Spreefüxxe wollen weiße Weste verteidigen

17.02.2012
Zum Gipfeltreffen im Berliner Frauenhandball kommt es am Sonnabend um 20 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg. In der 3. Liga empfängt Tabellenführer BVB-Füchse den Siebten Berliner TSC. Die Gäste wollen sich diesmal besser aus der Affäre ziehen als im Hinspiel.
 - Duell der Torjägerinnen: Bianca Trumpf trifft erneut auf Julia Fritsche (im Hintergrund). <br/>Foto: Wollmann/namlow.de
Duell der Torjägerinnen: Bianca Trumpf trifft erneut auf Julia Fritsche (im Hintergrund).
Foto: Wollmann/namlow.de

Die 17:30-Heimniederlage Ende November war trotz der ungleichen Voraussetzungen beider Teams doch recht schmerzlich für das TSC-Team. Mittlerweile hat man sich stabilisiert und ist mit drei Siegen prächtig ins neue Jahr gestartet. Nach der letzten Zittersaison wird man in diesem Jahr mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu tun haben.

Auf den Lorbeeren ausruhen darf man sich jedoch nicht, wie zuletzt die klare 21:28-Niederlage beim abstiegsgefährdeten VfL Bad Schwartau beweist. Ein gutes Ergebnis bei den Spreefüxxen soll jetzt für Selbstvertrauen vor dem wichtigen Duell mit Schlusslicht Alstertal in der kommenden Woche sorgen.

Der souveräne Tabellenführer Spreefüxxe (34:0 Punkte) mühte sich indes etwas zum knappen 30:27 bei den abstiegsgefährdeten Rostockerinnen. Allerdings ist die angeschlagene Torjägerin Bianca Trumpf wieder fit und bis auf Alina Rauhut und Sophie Mrozinski können auch die anderen grippegeschwächten Spielerinnen beim Lokalderby eingesetzt werden. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter Torsteherin Juliane Nagel, die in Rostock schon nach zehn Minuten mit Leistenproblemen vom Feld musste.

Das Aufeinandertreffen der beiden Berliner Drittligisten ist auch ein Duell der Torjägerinnen. Hier hat die überragende Werferin der Liga Bianca Trumpf mit 149/56 Treffern bislang die Nase deutlich vorn. Mit 76 Toren kommt auf Rang 21 noch ihre Mitspielerin Steffi de Beer, bevor die beste TSC-Spielerin folgt: Ex-Füchsin Julia Fritsche auf Platz 27 mit 64/20 Treffern. Ihre Rückraumkolleginnen Ulrike Hamann (62/14) und Vivien Schwarz (59/0) waren bislang ähnlich erfolgreich. Viel wird für die Gäste davon abhängen, ob sie sich diesmal gegen die überragende Abwehr der Liga durchsetzen können.    

Die Partie wird um 20 Uhr in der Sömmeringstraße angepfiffen und vom Gespann Fröbe/Pesth geleitet.

Termine

22.5.2012

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