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Berliner Spieler bei der EM noch mit Steigerungspotenzial

17.01.2012
Nach dem ersten Spieltag der Europameisterschaft in Serbien konnten einige der Berliner Spieler bereits große Triumphe feiern. Es gab aber auch Enttäuschungen und einige können ihre persönlichen Leistungen sicher noch deutlich steigern.
 - Iker Romero feierte mit Spanien einen großen Sieg. <br/>Foto: HiB-Archiv/Wollmann
Iker Romero feierte mit Spanien einen großen Sieg.
Foto: HiB-Archiv/Wollmann

Ein großer Gewinner war sicherlich Tschechiens Torwart Petr Stochl, der mit seinen Paraden den Deutschen den Nerv raubte und beim 27:24-Erfolg bester Mann auf dem Platz war. Groß war der Jubel auch bei Iker Romero: Seine Spanier fügten Frankreich mit 29:26 die erste Turnierniederlage seit drei Jahren zu. Der Füchse-Mittelmann kam jedoch nur bei drei Strafwürfen zum Einsatz, von denen er zwei verwandelte.

Einen großen Sieg feierte auch Ivan Nincevic mit seinen Kroaten, die Island im Endspurt mit 31:29 niederrangen. Der Linksaußen durfte mitjubeln, eingreifen ins Spiel konnte er jedoch nicht, weil sein Teamkollege Manuel Strlek auf dem Flügel mit acht Treffern bei acht Würfen ein perfektes Spiel machte. Nincevics Freud’ war Alexander Peterssons Leid, der trotz einer guten Partie und vier Treffern die Niederlage nicht verhindern konnte.

Ohne Einfluss auf das Spiel seiner Polen blieb Spielmacher Bartlomiej Jaszka, der beim 18:22 gegen Gastgeber Serbien nur wenige Minuten auf dem Feld stand. Vielleicht ist auch dies eine Erklärung für die desolate Angriffsleistung der spielerisch höher eingestuften Auswahlmannschaft von Bogdan Wenta. Gegen die Slowakei steht „Baba“ mit seinem Team heute bereits unter Zugzwang.

Immerhin einen Punkt erkämpften Jonathan Stenbäckens Schweden zum Auftakt gegen Mazedonien. Dabei lagen sie acht Minuten vor dem Ende sogar mit 25:22 in Front. Doch angetrieben von 4.000 fanatischen Fans drehten die Mazedonier den Spieß um, ehe Schwedens Rückraumschütze Kim Ekdahl du Rietz noch zum 26:26 traf.

Eine ähnlich feurige Kulisse erwartet Silvio Heinevetter und Sven-Sören Christophersen heute (18 Uhr, ARD), wenn das deutsche Team gegen den großen Außenseiter Mazedonien mit Weltstar Kiril Lazarov von Atletico Madrid die Blamage verhindern will.

Termine

22.5.2012

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