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Mutter des Erfolgs: Sandra Woycieszack lenkt das Spiel der Spreefüxxe

07.02.2012
Die Spreefüxxe schwimmen weiter auf der Erfolgswelle: Alle 16 Punktspiele wurden gewonnen, dazu kommt der Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals – als einziger Drittligist. Nach ihrer Babypause ist Sandra Woycieszack zur Leitfüchsin geworden – die Mutter des Erfolgs sozusagen.
 - Sandra Woycieszack. Foto: HiB/Battistini
Sandra Woycieszack. Foto: HiB/Battistini

Die Spielmacherin besticht mit ihrer Übersicht und ihrem großem Wurfrepertoire. Beim klaren Pokalerfolg im Nord-Süd-Gipfel über Mainz war sie nicht nur wegen ihrer 7/1 Treffer die überragende Akteurin – auch wenn Torjägerin Bianca Trumpf mit 8/3 Toren noch etwas erfolgreicher war.

In der vergangenen Saison fehlte sie wegen der Geburt ihres Sohnes und die Spreefüxxe stiegen aus der 2. Bundesliga ab. Der Neuanfang in Liga drei hat dem Team jedoch gut getan, die vielen Erfolge geben Selbstbewusstsein. Und auch „Woicie“ profitierte vom behutsamen Wiedereinstieg, nachdem ein Haarriss im Schienbein zu Saisonbeginn ihr Comeback verzögerte.

Jetzt hält sie die Fäden fest in der Hand und ist die ideale Ergänzung zur etatmäßigen Spielmacherin Alexandra Sviridenko. Auch wenn sie sagt, dass sie erst bei rund 80 Prozent ihres Leistungsvermögens vor der Schwangerschaft angelangt ist, strahlen ihre Aktionen Souveränität aus.

Ruhe und Kraft tankt die selbstständige Logopädin im Kreis der Familie. Kaum zu glauben, dass sich dort nicht alles um Handball dreht, schließlich geht ihr Freund Lars Melzer für Zweitligist Potsdam auf Torejagd und dessen Vater ist ein bekannter Handball-Trainer. „Zuhause haben wir unseren Ruhepol und das ist auch gut so“, meint die gebürtige Cottbusserin, die nach zehn Jahren beim dortigen HC drei Jahre beim Bundesligisten Frankfurter HC unter Vertrag stand.

Weitere Stationen waren dann Wismar, Halle-Neustadt und Markranstädt, bevor sie 2009 zu den Berlinerinnen kam. Mit denen will sie in diesem Jahr unbedingt zurück in die 2. Bundesliga – und wer will die Spreefüxxe jetzt noch daran hindern?

Am Sonnabend treten sie beim Tabellenzehnten Rostock an, am 18. Februar empfangen sie den Berliner TSC zum Lokalderby.

Termine

22.5.2012

  • HiB 5-12 erscheint
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